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Eindrücke von einem Besuch mit Mitbrüdern im Bundesstaat Espírito Santo

Faszinierend der Mut, Stolz, Optimismus und Erfolg der Bauernfamilien eines Ortes in den Granitbergen des Interiors von Espirito Santo, Nachkommen venezianischer Einwanderer.

Der Staat förderte die Diversifizierung der Produkte ihrer Landwirtschaft und die Autarkie des Produktionsweges: Anbau, Weiterverarbeitung und Vermarktung. Heute kann bei jedem Wetter etwas gedeihen. Sie stellen her und verkaufen ohne Zwischenhandel Markenkaffee, Naturzucker, Zuckerrohrschnaps, Milch, Käse, vorzüglichen Schinken, Honig, Obst, Gewürze, Brot und Plätzchen. Die Großfamilien (etwa 16 Personen) verfügen über nicht mehr als etwa 15 ha Land und kommen auf ein Monatseinkommen von 20.400 R$, etwa 9.230 €.

Natürlich mache ich hier Propaganda, vor allem in unserer Familienschule, aber wir müssen die Unterschiede des Klimas, der Böden und der Kultur in Betracht ziehen. Man wird wohl wenigstens eine Generation zum Umgewöhnen kalkulieren müssen. Und wird dieser Weg die Massenversorgung von sechs Milliarden Menschen sicherstellen? Aber wenigstens eine Niesche der Menschlichkeit und Umweltverträglichkeit ließe sich schaffen. ...

Bischof Reinhard

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