Herausforderungen 2007*** - nur online

Ergebnisse der Pfarrversammlungen von 7 der 19 Pfarreien

Im Leben der Gesellschaft in Stadt und Land:

  • Gewalt, Arbeitslosigkeit, Drogenkonsum

  • Umweltzerstörung; Folgen globaler Erwärmung, fehlenden Gewässerschutzes

  • Negativer Einfluss des Fernsehens

  • Neoliberalismus mit Verarmung und Verschuldung der Benachteiligten

  • Geringe Bildungschancen, unzureichende Gesundheitsversorgung

  • Diskriminierung auf Grund von Hautfarbe, Geschlecht und Klasse

  • Korruptes Gerichtswesen

  • Rückgang der religiösen Bindung

  • Auf dem Land: Ausbeuterische Arbeitsverhältnisse, Rechtsunsicherheit

  • Auseinanderfallen gewachsener Dorfgemeinschaften; Individualismus

Im Leben der Familie:

  • Keine Arbeit, wenig Geld

  • Kinder und Jugendliche sich selbst überlassen; wenig Dialog und Verständnis

  • Frühschwangerschaften, Drogen, Prostitution

  • Geringachtung der Ehe

  • Kein gemeinsames Beten; Zugehörigkeit zu verschiedenen Kirchen

Im Leben der kirchlichen Gemeinden:

  • Mehr Kritik, Unverständnis und Bequemlichkeit als Engagement

  • Wenig Kontakt der Gemeindemitglieder untereinander und nach außen

  • Glaube und Leben klaffen auseinander

  • Manche verlassen die Kirche, weil Hirten fehlen, die engagiert den Glauben verkünden, die Menschen sammeln und das Miteinander fördern

  • Die Gottesdienste sind zu wenig auf die Gesellschaft ausgerichtet

  • Die Gottesdienste sind oft schlecht vorbereitet

  • Wenig Ehrfurcht vor dem Wort Gottes und der Eucharistie

  • Hängen am Alten, statt sich neuen Herausforderungen zu öffnen

  • Kaum ökumenische Kontakte

  • Nur wenige übernehmen Verantwortung; sie werden unzureichend begleitet

  • Wo bleiben die Männer im Gemeindeleben?

  • Wenn das Evangelium Missstände kritisiert, wehren viele feindlich ab

  • Die kleinen Gemeinden auf dem Land fühlen sich oft allein gelassen

Im Leben des Einzelnen:

  • Mehr Kritik aneinander als Zuwendung

  • Wenig Geduld, Liebe und Einheit

  • Individualismus statt Öffnung auf die anderen hin

  • Schwacher Glaube

  • Wenig Selbstvertrauen

Zurück zum Inhaltsverzeichnis des Brasilienbriefs 2007

*** So gekennzeichnete Artikel unterscheiden sich in der Online-Ausgabe von der Print-Ausgabe!