Nachrichten aus der Diözese - Bürgermeister von Presidente Vargas ermordet

Man vermutet, dass er nicht genug Geld vom Stadtetat abgeliefert hat. Dahinter steht offensichtlich ein Landtagsabgeordneter, der ihm für seine Wahl Geld "vorgestreckt" hatte. Der Landtag blockiert allerdings die Untersuchung der Vorgänge: Die Stimme wird zur Stützung der eingegangenen Koalition gebraucht.

Bischof und gesamter Klerus haben sich an einer Unterschriftenaktion beteiligt, damit Abhilfe geschaffen wird. ... Aber siehe da: Plötzlich ist Geld im Stadtsäckel. Jetzt regiert der "Vize", der ja seine Wahl nicht erkaufen musste: Die Lehrer werden wieder bezahlt, Straßen in Ordnung gebracht, die Stadt verschönert, Schulen gebaut. In ein paar Monaten ist mehr geschehen als über zehn Jahre vorher.

Wo war das Geld geblieben?

Lesen Sie dazu bitte auch Jahresgedächtnis in Presidente Vargas im Brasilienbrief 2008.

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