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Spendenaufruf für die neue Kirche in Anajatuba PDF Drucken E-Mail

12. August 2009 - Liebe Schwestern und Brüder im Herrn!

Eine Pfarrei ohne Pfarrkirche ist wie eine verwaiste Familie.

Alte Kirche von AnajatubaDie wahre Kirche Gottes besteht zwar gewiss aus lebendigen Bausteinen, aber sie braucht halt auch ihren materiellen Ort, um leben und wirken zu können, bei uns jetzt besonders nach den "Santas Missões Populares" im letzten Jahr, einem neuen Stil hauptsächlich von Laien getragener Volksmission, wo wir in Stadt und Land von Haus zu Haus zogen, um das Evangelium zu leben und zu verkünden.

Anajatuba zählt ca. 25.000 Einwohner. Etwa die Hälfte lebt in der Stadt, die andere Hälfte im Landesinnern. Die meisten der 60 Gemeinden können wir nur im Sommer erreichen, wenn das Wasser die Straßen und Wege wieder freigegeben hat. Die Bevölkerung lebt praktisch von der Hand in den Mund. Es gibt keine Industrie, die meisten sind Landarbeiter oder Fischer. Maranhão ist der ärmste Bundesstaat Brasiliens, darin Anajatuba ganz unten auf der Skala.

Unsere bisherige Pfarrkirche wurde 1961 eingeweiht und ist jetzt schon völlig baufällig. Der sandige Boden hat den Turm zur Neige gebracht, die ganze Struktur ist fast ohne Zement gebaut, mit schlecht gebrannten Ziegelsteinen, verbunden mit Kalk und Lehm. Aus Sicherheitsgründen müssen wir die Kirche nun abreißen, was im Augenblick auch geschieht. Unser Plan ist, eine größere Kirche zu bauen, die den heutigen Erfordernissen entspricht. Da unsere Schutzheilige die Rosenkranz-Muttergottes ist, wollen wir sie mit 20 Fenstermalereien der 20 Geheimnisse des Rosenkranzes ehren. Aber das ist Zukunftsvision. Was wir brauchen, ist zuerst einmal eine Hilfe für den Rohbau aus vorgefertigten Betonteilen, was viel billiger kommt, jede Art von Schädlingen abhält und eine Garantie für die Zukunft darstellt. Das würde etwa EUR 100.000,00 (hunderttausend) kosten.

Abbruch der alten Kirche von AnajatubaWir wissen, dass die verschiedenen Hilfsorganisationen verschiedene Schwerpunkte haben, entweder die Förderung sozialer und humanitärer Anliegen oder aber in der kirchlich-pastoralen Arbeit oder im politischen und kulturellen Bereich. Wir meinen, dass all diese Dimensionen von unserem Vorhaben abgedeckt sind: In unserer Pfarrkirche war seinerzeit die Pfarrei und die Stadt gegründet worden, haben die ersten Wahlen stattgefunden usw.. Sie war und ist das Haus, wo die ganze Ortsgemeinde zusammenkommt. Hier lebt andererseits die katechetische Arbeit, werden die Kinder zu den Sakramenten geführt, sagen sich Braut und Bräutigam ihr Ja-Wort, wird über die zivilen und kirchlichen Anliegen des Ortes beraten. Sie liegt in ruhiger Umgebung, am Ufer des "Campo", einer ökologisch hoch interessanten, in der Regenzeit von Kanus befahrenen Wasserfläche, im Sommer Weide der Kühe und immer Anblick des Friedens und ist das Symbol für Anajatubas Identität. Tagsüber stand sie immer offen für Gebet und Einkehr sowie für die Pflege gemeinschaftlichen Zusammenseins. So soll es auch in Zukunft sein. Gebe Gott, dass sie bald zu neuem Leben kommt.

Daher bedanken wir uns schon im Voraus aus ganzem Herzen für alle Ihnen mögliche Hilfe.

Dom Reinaldo Pünder, Bischof von Coroatá
Pe. Maurus Schneider, Pfarrer in Anajatuba
Raimundo Martins Mendes, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates

Spenden bitten wir zu überweisen an: MISEREOR, Pax Bank Aachen, BLZ 370 601 93, Konto-Nr  10 10 10, Stichwort: W30770  Anajatuba, Brasilien

Diocese de Coroatá
Paróquia Nossa Senhora do Rosário
Rua Nina Rodrigues, 209 - Centro
65.490-000  Anajatuba - MA
Tel.:  (98) 3454.1372  -  CNPJ: 05.646.203/0002-54

Anajatuba - Kirche geschlossen: klicken Sie hier
Anajatuba - Pfarrkirche endlich baubereit: klicken Sie hier

 

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Letzte Aktualisierung:
11. Januar 2016

































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