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Startseite arrow Brasilienbriefe arrow 2009 arrow Die Hochwasserkatastrophe im Mai

Die Hochwasserkatastrophe im Mai PDF Drucken E-Mail

Ausführliche Informationen über das Hochwasser: klicken Sie hier

Häuser stehen unter WasserIn der Nacht 2./3. Mai stieg der Wasserstand des Itapecurú von 2,5 auf 16 m. Sechs Pfarreien des Bistums liegen an seinen Ufern. Allein in Pirapemas rechts und links des Flusses zwei Kilometer, zwei Wochen hindurch, "Land unter"; 60 Dörfer betroffen. Durch Nebenflüsse und die Flüsse Guará und Mearim in fünf weiteren Pfarreien: mehr als hunderttausend Menschen unmittelbar, indirekt etwa dreimal so viel Betroffene: Verlust von Haus und oft auch Habe, damit Obdachlosigkeit, Verlust der Ernte von Feldern und Gärten, die Schulen Notunterkünfte, die Kinder ohne Unterricht, kein Trinkwasser mehr, damit Hunger und Durst, Hygieneprobleme und Seuchengefahr, kein Telefon, kein Treibstoff, Straßen blockiert, Brücken weggeschwemmt oder beschädigt, Versorgung der Bevölkerung unterbrochen, Klagegeschrei und Chaos allgemein. Alles ging fürchterlich schnell.

Auf der anderen Seite: Große Solidarität, (leider nur) unsere Kirche an vorderster Stelle: Unterbringung von Obdachlosen in unseren Schulen, Kindergärten, Gesundheitsposten, Kapellen und Pfarrzentren, Sammelaktionen und Verteilung von Lebensmitteln, bevorzugt für Kinder, Schwangere und Alte; Ausgabe von warmer Suppe, Hilfe vor Ort, Gottesdienste, Verteilung von Gasflaschen, Kleidern, Hängematten und Matratzen (allein 60 aus dem Bildungszentrum der Diözese). Die Männer der Fazenda besserten 14 km Nebenstraße aus ....

Menschen versuchen, ihre Habe zu rettenIn Coroatá ist die Stadtverwaltung mit allen Dezernaten erfreulich aktiv, auch die Zivilverteidigung (eine Art THW) ist vor Ort. Landes- und Bundesregierung haben Lebensmittelkörbe und Medikamente zur Verfügung gestellt, aber die Mittel reichen hinten und vorne nicht. Allein für Timbiras hat eine unserer Schwestern einen Geldbedarf von 1,2 Mio R$ errechnet; eine solche Summe werden wir nicht einmal für die gesamte Diözese bekommen.

In den deutschen Medien war von all dem so gut wie nichts zu sehen oder hören, obwohl insgesamt ein Gebiet etwa von der Größe ganz Europas betroffen war. Sogar der verzweifelte Versuch, wenigstens die Kirchenpresse zu mobilisieren, schlug fehl. Ein Kirchenrat (-vorstand) lehnte eine vorgeschlagene Sonderkollekte deshalb ausdrücklich ab ... (siehe auch ausführliche Berichterstattung).

Lesen Sie auch das Stimmungsbild aus dem Protokoll einer sofortigen Dringlichkeitssitzung sowie einen Rundbrief, den Bischof und Generalvikar im Anschluss daran an alle Pfarreien des Bistums schickten. Er zeigt die Schwierigkeiten auf, die in der Durchführung zu berücksichtigen sind. - Wir vom Brasilienbrief haben unsere Partnergemeinden und -Gruppen in einem Rundschreiben sofort zu mobilisieren versucht.

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Letzte Aktualisierung:
11. Januar 2016

































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