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Startseite arrow Aktuell arrow Nachrichten arrow Bischof Reinhard unerwartet schwer erkrankt

Bischof Reinhard unerwartet schwer erkrankt PDF Drucken E-Mail

Stand: 21. Februar 2010 - Solidarität aus Bistum und Freundeskreis überwältigend

Bischof Reinhard im Februar 2010Statt durch eine Kur gekräftigt am 28. August 2009 zu einer Fülle anstehender Aufgaben nach Brasilien zurückzukehren, musste Bischof Reinhard bei einer Schlussuntersuchung hören, dass seine Blutwerte zu Besorgnis Anlass gäben; weitere Untersuchungen seien erforderlich. Von den Seinen bedrängt, sagte er den Rückflug ab und unterzog sich sofort diesen Untersuchungen. Diese ergaben leider, dass sich am Bauspeicheldrüsenkopf ein schon großer bösartiger Tumor gebildet hatte, der den Verdauungsapparat erheblich beeinflusst. Kein Wunder, dass sein Gesamtbefinden schon seit längerem erheblich geschwächt war. Allerdings könne eine schulmedizinische Behandlung durch Operation, Chemotherapie oder Bestrahlung nur zu etwa 25% Besserung versprechen und schränke darüber hinaus die Lebensqualität erheblich ein.

Bischof Reinhard wollte sich also zunächst nur eine längere "Auszeit" gönnen und in der Nähe der Seinen abwarten, wie sich alles entwickelt. Sehr schnell aber reifte in ihm der Entschluss, den Weg konsequent weiter zu gehen, den er auch bisher stets bevorzugt hatte, und der als einziger der überwältigenden Mehrzahl seiner meist armen und Ärmsten Diözesanen zur Verfügung steht, die keinen Zugang zu den dort unerschwinglichen Künsten der Schulmedizin haben. Also hielt er - beraten auch von den Verantwortlichen der Gesundheitspastoral in seinem Bistum - Ausschau nach Heilmethoden, die die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers aktivieren und die Krankheit so bekämpfen.

Er ging dann in mehreren Schritten diesen Weg: Zunächst die körperliche Kräftigung, dann auch dafür indizierte hier zugängliche Heilmethoden (u. a. Hyperthermie). Derzeit befindet er sich abwechselnd in einer Spezialklinik in Bad Salzhausen in der hessischen Wetterau zu "sanften" Anwendungen, die erfreuliche Ergebnisse zeitigten, und einer Rehaklinik in Bad Soden, um sich körperlich zu kräftigen und eine hässliche Nekrose zu behandeln, die er sich anfangs durch einen Behandlungsfehler zugezogen hatte und die ihm immer noch Schmerzen verursacht.

Besuch aus BrasilienAus Deutschland und Brasilien reißen die Solidaritätswünsche und -zeichen nicht ab. Sie tun ihm unendlich gut und stärken seine Zuversicht. In seinem Bistum hat sich eine Gebetskette gebildet, die ihm stürmisch Kräfte für Leib und Seele erbittet. Bischof Reinhard dankt auch auf diesem Weg von ganzem Herzen für alle Zuwendung. Seine immer noch sehr schwachen Kräfte erlauben ihm leider nicht, es jedem einzelnen auch persönlich zu tun.

Eine Solidaritätsaktion in allen Pfarreien seines Bistums hat eine unerwartet große Summe erbracht, die hilft, die Kosten der Heilbehandlung weitgehend zu tragen. Auch sein Heimatbistum Limburg unterstützt ihn tatkräftig. Die Priester haben zusammengelegt und zwei von ihnen zu einem Krankenbesuch nach Deutschland geschickt.

Eine große Erleichterung war für ihn die rechtzeitige Ernennung von Dom Sebastiao Bandeira Coêlho,  Manranhenser und bisher Weihbischof von Manaus, zu seinem Koadjutor. Die Einführung soll am Samstag nach Ostern, dem 10. April 2010 stattfinden. Bischof Reinhard hat für den 10. März - gut begleitet - seinen Rückflug nach Brasilien gebucht, um nach Kräften alles mit vorzubereiten. Es wird jedoch nötig sein, dass er nach weiteren Wochen zur Kontrollbehandlung nach Deutschland zurückkehrt.

 

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Letzte Aktualisierung:
11. Januar 2016

































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