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Eindrücke von einer Deutschlandreise*** - nur online PDF Drucken E-Mail

Einiges bei den Deutschen hat mich doch sehr beeindruckt, z.B. der hohe Grad an Spezialisierung sogar für die einfachsten Dinge.

Ich erfuhr, dass man einen Kurs machen muss, um mit einem Hund auf die Straße zu dürfen. Uff! Um bei den Hunden zu bleiben: Beeindruckend die Schönheit und der Luxus eines Hundefriedhofs und eines Tierasyls. Respekt!

Ich habe eine Hochzeitsfeier erlebt, wo die Gäste nach einer kurzen Zeremonie und gutem Essen zwölf Stunden ohne Ende redend beeinander blieben.

Um die Fahrt zum Flughafen zu planen, wurde ein langwieriger Entscheidungsprozess mit viel Diskussion geführt, der auch nicht das geringste Detail außer Acht ließ; es sei ein Streik zu befürchten.

Wie ernst sie Verabredungen nehmen! Ein Landsmann erklärte mir lachend: "Wenn du mit einem Deutschen ausmachst, sich mit ihm um 5 Uhr in der Früh auf der Spitze eines Berges zu treffen: auch wenn es schneit, er wird dort sein."

Einmal machten wir einen Spaziergang durch einen Wald; beeindruckend die Schönheit der Landschaft. Es begegneten uns viele andere Spaziergänger, auch mit Kindern und Hunden, aber du sahst keinerlei Schmutz auf dem Boden.

Und die schönen alten Bauwerke. Einer unserer Jugendlichen rief einmal aus: "Das ist ja wie im Himmel!"

Im Gespräch meinten wir untereinander: Wir müssten zu Hause viel mehr darauf achten, unsere Städte und die Natur in Ordnung zu halten.

Wenn wir auf Religion zu sprechen kamen, schien es uns, dass sie keine so herausragende Bedeutung in der Gesellschaft habe. Wo kommen dann die Werte her? Unser Heimatland gilt als religiös geprägt, und es gibt so viel Vernachlässigung, Missachtung, Korruption und Gewalt. Über diese Widersprüche lohnt es sich nachzudenken.

(EFA-Schulleiterin Lindalva Almeida nach ihrem Besuch des Weltjugendtages)

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Letzte Aktualisierung:
11. Januar 2016

































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