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Startseite arrow Brasilienbriefe arrow 2008 arrow Von unseren Partnern - Coroatá-Stiftung - eine Zwischenbilanz mit Licht und Schatten***

Von unseren Partnern - Coroatá-Stiftung - eine Zwischenbilanz mit Licht und Schatten*** PDF Drucken E-Mail

Im Oktober dieses Jahres hielten wir uns für zwei Wochen in Coroatá auf und hatten Gelegenheit, den Stand und den Fortgang der von der Coroatá-Stiftung geförderten Projekte in Augenschein zu nehmen.

Mit großer Freude erfüllte uns, dass der von uns geförderte Bau dreier Kirchen sehr gut vorangeht. Der quirlige und temperamentvolle Pe. Alonco zeigte und erläuterte uns diese Bauvorhaben mit berechtigtem Stolz. Zwei der Kirchen tragen den Namen Johannes des Täufers und wir hoffen, dass bis zum Johannes-Fest im nächsten Jahr diese Kirchen vielleicht schon überdacht sein werden.

Sehr gut entwickelt sich auch der lokale Internetanbieter "Coroatanet". Das engagierte fünfköpfige Team ermöglicht fast 200 Kunden den preiswerten Zugang zum Internet und betreut auch das EDV-System des Bischofshauses und der Kurie. Sehr bedauerlich ist jedoch, das Coroatanet bereits seine Kapazitätsgrenze erreicht hat, weil ein einziger Provider das Monopol für den Zugang zum Netz hält, auf diese Weise eine unangemessen hohe Lizenzgebühr verlangen kann und sich gleichzeitig weigert, die Kapazität zu erhöhen. Wir haben die Mitarbeiter von Coroatanet bestärkt, sich beim neugewählten Bürgermeister Unterstützung zu holen, damit dieser durch politischen Druck eine Verbesserung der Verhältnisse erreicht.

Immer wieder beeindruckt uns das große Engagement der Direktorin und der Lehrkräfte des "Colégio diocesano". Dank vielfältiger Unterstützung aus Deutschland konnte inzwischen der zur Schule gehörende Sportplatz überdacht werden. Allerdings muss jetzt dringend der Belag des Sportplatzes erneuert werden. Seit über einem Jahr ist ein Unterrichtraum mit den entsprechenden Anschlüssen für die Schulung an Computern fertig gestellt. Leider fehlt bis heute das Geld, um Computer kaufen und mit dem Unterricht beginnen zu können.

Etwas Sorge bereitet uns die Lage des kirchlichen Radiosenders "Rádio educativa". Zwar ist die technische Ausstattung gut und eine Erhöhung der Sendeleistung, um weitere Teile des Bistums erreichen zu können, erscheint wünschenswert. Dem Radio fehlt jedoch eine überzeugende Leitung, die die Konzeption und die Inhalte des Programms neu gestalten und die Mitarbeiter anleiten und fortbilden könnte. Wünschenswert ist, eine Person von außen zu finden, die sich sowohl der Kirche eng verbunden fühlt als auch über die erforderlichen journalistischen Kenntnisse und Erfahrungen im Medienbereich verfügt.

Schließlich haben wir auch die zwei Brasilianerinnen und den Brasilianer getroffen, die wir finanziell in ihrem Studium unterstützen. Wir haben den Eindruck gewonnen, dass sie ernsthaft und zielstrebig studieren und erkannt haben, welche Chancen sich ihnen durch eine qualifizierte Berufsausbildung eröffnen. Wir wollen ihnen auch gerne vertrauen, denn die Hoffnung, jungen Menschen eine Zukunft schenken zu können, erfüllt uns mit großer Freude.

(K. Bogislav und C. Jesko Baller)

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Letzte Aktualisierung:
11. Januar 2016

































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