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Von unseren Partnern - Düsseldorf Hl. Familie unsterstützt jetzt das Projekt "Bildung"*** PDF Drucken E-Mail

Seit vielen Jahren pflegen die beiden Eine-Welt-Kreise der Teilgemneinden der Pfarre Heilige Familie in Düsseldorf Partnerschaft mit Gemeinden im Bistum Coroatá. Der Gedankenaustausch mit Cantanhede lief über Briefe, Faxe und eMail. In mancherlei Weise unterstützen wir sie auch materiell, anfangs überwiegend durch Sachspenden wie Sakralgegenstände, Nähmaschinen, Kleider, Stoffe, Nähutensilien u.a.m., die wir in Bananenkartons verpackt mit einem Container auf die weite Reise schickten. Allmählich traten mehr und mehr Sonderaktionen um Geldspenden in den Vordergrund: Für den Bau eines Pfarrheimes, zur Sanierung und Erhaltung des Kirchengebäudes, für die Anschaffung eines geländegängigen Fahrzeuges für die Pfarre, die Finanzierung einer Landwirtschaftsschule und den Druck von Liederbüchern.

Kein Briefwechsel und kein Telefonat kann aber die persönlichen Kontakte mit den Schwestern und Brüdern unserer Partnergemeinden ersetzen. Mehrfach machten sich Teilnehmer unseres Arbeitskreises auf eigene Kosten auf den beschwerlichen Weg nach Brasilien, um sich an Ort und Stelle vom Gemeindeleben und dem Einsatz unserer Spendenmittel einen Eindruck zu verschaffen. Mit allen Sinnen die Nöte und Probleme, aber auch die herzliche Gastfreundschaft zu erfahren, ist durch kein dazwischengeschaltetes Medium zu ersetzen! Dies war auch das bleibende Erlebnis der Begegnung mit Jugendlichen unserer Partnergemeinden, die aus Anlass des Weltjugendtages bei uns zu Gast waren.

Immer mehr erkannten wir aber: Ziel unserer Bemühungen muss es sein, unsere Partner in Brasilien mehr und mehr unabhängig von unserer Unterstützung zu machen! Wie kann das am ehesten gelingen? Sie müssen befähigt werden, ihr Schicksal selbstbewusst und selbstverantwortlich in die Hand zu nehmen. Das Schlüsselwort hierzu heißt Bildung.

Bischof Reinhard erklärte es uns nach der Diözesanversammlung, die Bildung wiederum zur Priorität erklärte, in einem Brief so: "Wir wollen religiöses Wissen fördern, den Glauben vertiefen, aber die Menschen auch dazu befähigen, staatsbürgerliche Verantwortung zu übernehmen und ihre berechtigten Interessen selbst wahrzunehmen, besonders bei denen, die aktiv und führend in den Gemeinden und Gruppen mitarbeiten."

O ja: Wir stießen bei unserer Reise auf kleine Dorfgemeinschaften, welche die Priester wegen der großen Entfernungen nur einmal im Jahr besuchen können und trafen dort Katecheten, die zum Teil kaum lesen und schreiben können. Erwachsene und Jugendliche sollen also im Rahmen von Kursen auf Diözesan-, Bezirks- und Pfarreiebene zu einem aktiveren menschlichen und christlichen Bewusstsein geführt werden. Ein solches Unternehmen erfordert nicht nur viel Engagement, Zeit und Kraft, sondern auch erhebliche finanzielle Mittel. Viele Pfarreien des Bistums können aber nicht auf Eigenmittel zurückgreifen. Da wurde uns klar: Das ist ein Projekt, das der Förderung durch unsere Pfarrgemeinde würdig ist. Auf Vorschlag unserer beiden Eine-Welt-Arbeitskreise hat dann der Pfarrgemeinderat beschlossen, das Projekt "Bildung" zu unterstützen.

Nach intensiver Vorbereitung starteten wir beim Pfarrfest 2008 mit einer Aktion "Bildungsbausteine". Vormauerziegel mit der Aufschrift "Formação" wurden zum Verkauf angeboten. Der Verkauf erbrachte einen Erlös von 290 €, war also nicht so ganz in der Größenordnung unserer Erwartungen. Bei Türkollekten kamen dann über 800 € zusammen. Den "Löwenanteil" erbrachten die Kassen der beiden Arbeitskreise, in die über längere Zeit hinweg Spenden der Pfarrmitglieder und kleine Überschüsse aus dem Verkauf des Eine-Welt-Ladens eingeflossen waren, in Stockum 3000 €, in Lohausen 2000 €.

(Lothar Theilig, AK Eine Welt Für Alle, Pfarrei Heilige Familie in Düsseldorf-Stockum)

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Letzte Aktualisierung:
11. Januar 2016

































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