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Brasilienbriefe PDF Drucken E-Mail

Titelbild Brasilienbrief 2009Der "BRASILIENBRIEF Bistum Coroatá" berichtet jedes Jahr zum Advent von der Arbeit in dem 1978 gegründeten neuen Bistum Coroatá im armen Nordosten Brasiliens und seinem ersten Bischof, Dr. Reinhard Pünder. Er hält den Kontakt zu seinen Freunden und Unterstützern in Deutschland und einigen Nachbarländern. Er bringt auch Informationen aus den Unterstützergruppen und gibt Rechenschaft über die Verwendung von Spenden. Inzwischen müssen dafür 2.900 Exemplare gedruckt und verschickt werden. Seit 2007 gibt es auch eine erweiterte Online-Ausgabe. Redaktion, Layout, Versand und Online-Bearbeitung werden ehrenamtlich geleistet.

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37 Jahre BRASILIENBRIEF - Die Geschichte des Briefes

Den BRASILIENBRIEF gibt es seit 1972. Damals ging der Kaplan der Wiesbadener Gemeinde Hl. Dreifaltigkeit, Dr. Reinhard Pünder, auf eigenen Wunsch nach Brasilien, um Bischof Dom Acácio von Palmares (Pernambuco) in der Seelsorge zu helfen. Dort wurde er schließlich Pfarrer der Kathedralgemeinde und zuletzt zusätzlich Generalvikar des Bistums. Er schickte Berichte an seine alte Pfarrei, die im Pfarrbüro von Frau Helma Kuntscher auf Wachsmatritze geschrieben, abgezogen und in 400 Exemplaren verschickt wurden, zuerst in Sondernummern der Gemeindezeitung DIALOG. Die Gemeinde unterstützte ihren ehemaligen Kaplan mit Spenden, über deren Verwendung ab Nr. IV (August 1974) regelmäßig Rechenschaft gegeben wurde.

Seit Nr. XI (Advent 1979) lautete der Titel einfach BRASILIENBRIEF. Inzwischen war Reinhard Pünder, mit 39 Jahren damals als Jüngster, zum  Bischof im entfernten neu gegründeten Bistum Coroatá im armen Bundesstaat Maranhão geweiht worden. In unregelmäßiger Zeitfolge konnten seine alte Pfarrgemeinde und mittlerweile auch viele Freunde und Unterstützer aus ganz Deutschland das Werden und Wachsen der neuen Diözese verfolgen. Dort war die Not noch viel größer und die Unterstützung durch Spenden und Gebet noch notwendiger.

Ab Nr. XIII (Dezember 1980) erscheint der BRASILIENBRIEF in Heftform im DIN A5-Format. Ab Heft XV (Januar 1982) berichten auch andere Mitarbeiter aus der Arbeit im Bistum; auch Fotos werden eingebaut.

Seit Weihnachten 1982 (Nr. XVI)  - von jetzt an jährlich zum Advent - sieht der BRASILIENBRIEF schon ähnlich aus wie heute, nur in etwas bescheidener Aufmachung, hergestellt in einer Wiesbadener Behinderten-Werkstatt. Grußwort des Bischofs, Berichte mit Fotos aus dem Bistum, Personalia, Finanzbericht mit Erläuterungen und Angabe von Spendenkonten in Wiesbaden und dem Erzbistum Köln. Mit Nr. XXVIII (1994) liegt die erste Druckausgabe vor. Die Redaktion übernahm schon länger Dr. Albrecht Pünder, der sie nach dessen Rückkehr aus Brasilien schrittweise seinem Bruder Godehard übergab, der den BRASILIENBRIEF seit 1998 durch das Dresdner Verlagshaus Hille drucken lässt. Der Versand wird seit langem vom Ehepaar Schwenke in Bonn besorgt, also ein reines Familienunternehmen (was natürlich anders werden muss!).

2009 sind wir bei Nr. 43 angekommen. Für die Druckausgabe benötigen wir inzwischen 2.900 Exemplare. -  Dank Initiative und intensiver Arbeit von Frau Martina Westphal-Mahner gibt es ihn seit 2007 zusätzlich in Online-Form. Er will nach wie vor die Brücke zwischen dem fernen Bistum Coroatá im armen Nordosten Brasiliens mit seinem Bischof Reinhard und den zahlreichen Freunden und Unterstützern in Europa sein.

 

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Letzte Aktualisierung:
4. März 2010

































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