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Startseite arrow Brasilienbriefe arrow 2008 arrow Aus der Diözese - Martin Micha - ein "verrückter Helfer"?

Aus der Diözese - Martin Micha - ein "verrückter Helfer"? PDF Drucken E-Mail

Martin Micha, ein deutscher Forstwirt in Pirapemas: klicken Sie hier
Martins Ökozentrum: "Niederschmetternd!" - Brasilienbrief 2009: klicken Sie hier
Ausführlicher Fotobericht zum Hochwasser von Martin Micha: klicken Sie hier

Bischof Reinhard im Gespräch mit Martin MichaVielleicht haben seine deutschen Freunde, vielleicht auch seine sechs Geschwister ihn zunächst für verrückt gehalten. Der junge Forstwirt wollte statt auf Jobsuche daheim lieber zu den Armen nach Brasilien gehen. Mitgebrachtes Spendengeld steckte er sofort in die Wiederaufforstung des Flussufers, das der Itapecurú in der Regenzeit mitgerissen hatte. Vom eigenen Ersparten kaufte er 8000 qm Land und teilte es mit neuen Freunden. Auf seinen 2300 qm versuchte er seinen Traum vom Garten Eden zu verwirklichen: Mit 180 Pflanzensorten experimentiert er, was sich für ihn selbst und die Kleinbauernfamilien am besten für eine gesunde Ernährung und vielleicht auch den Verkauf eignet.

Seine Baumschule, die Obst-, Gemüse- und Kräutergärten brauchen viel Wasser. In der Trockenzeit hieß dies, täglich viele Stunden zu gießen. Erst seit es vor kurzem Strom gab, hilft ihm jetzt eine Elektropumpe. Düngen mit Naturmaterialien musste er den Menschen dort erst beibringen. Sein Haus hat er sich mit Baumstämmen selbst errichtet. Einige Ziegen sorgen für Milch am Morgen und später vielleicht zur Käsegewinnung.

Endlich hat er dem Drängen von Bischof Reinhard und der CPT nachgegeben und hilft jetzt auch anderen Kleinbauerndörfern bei der Umstellung auf ertragreichere und gesündere Produkte.

Verrückt? Die Frage beantwortet sich, wenn man sieht, wie begehrt sein Rat und wie beliebt er mit seiner bescheidenen Einfachheit inzwischen überall ist.

(Quelle: Aachener Kirchenzeitung / 28.06.2008 und Besuch)

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Letzte Aktualisierung:
11. Januar 2016

































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